Unsere geretteten Lebensmittel landen dort, wo sie hingehören: Nicht in den Mülltonnen, sondern bei den Menschen. Zu ihnen gelangen sie einerseits durch unseren Sozial-Greißler im vierten Bezirk, dessen Tore montags bis freitags geöffnet sind. Außerdem beliefern wir jede Woche verschiedene Hilfseinrichtungen und Obdachlosen-Tagesstätten in der Umgebung mit gerettetem Gemüse, Brot und anderen Lebensmitteln.

Insgesamt fair-teilen wir jeden Monat rund 2.400 Kilogramm an geretteten Lebensmitteln. Das entspricht einem Warenwert von etwa 11.000 Euro.



Anteil der genießbaren Lebensmittel, die ohne MUT in der Tonne landen würden:


Auch wenn der Sozial-Greißler allen offensteht, so zeichnet sich ein Bild an Menschen ab, die diesen am häufigsten nutzen: Meist sind es MindestpensionistInnen, Obdachlose und Mütter, die ihre Kinder alleine großziehen; Menschen, die wenig bis gar kein Geld zur Verfügung haben. Wenn die Miete schon zwei Drittel oder mehr des spärlichen Budgets frisst, dann bleibt am Ende des Monats nicht viel übrig. Oft fehlt das Geld für frisches Gemüse, Obst und andere Lebensmittel. Jeder Cent, den sie nicht dafür ausgeben müssen, ist daher ein gewonnener.

Durch unsere Lebensmittelrettung und Fair-teilung fördern wir nicht nur eine gerechte Umverteilung, sondern schonen auch Ressourcen: Arbeitskraft wird nicht umsonst eingesetzt, Flächen werden nicht umsonst bewirtschaftet, Tiere müssen nicht umsonst sterben. Ein achtsamer Umgang mit Lebensmitteln ist gleichzeitig auch ein Mittel im Kampf gegen die Klimakrise.

Allein durch unsere Lebensmittelrettung werden monatlich rund 4.700 kg CO2-Äquivalente nicht umsonst in die Luft geblasen. Um diesen Wert zu erreichen, könnte man jeden Monat mit dem PKW von Wien nach Kapstadt und retour reisen!

Wien - Kapstadt (Google Maps)